Bremen: Weserquerung, A281
Der Bau der Bundesautobahn A 281 ist eine Bundesfernstraßenmaßnahme der Bundesrepublik Deutschland. Sie wird zukünftig die Eckverbindung zwischen den Bundesautobahnen (BAB) A 1 und A 27 auf bremischem Stadtgebiet darstellen und dient der Entlastung der A 1, der A 27, des Bremer Kreuzes sowie der Stephanibrücke im Zuge der B 6. Durch ihre Anbindung an das internationale Fernstraßennetz ist sie zudem für den Bestand und die Entwicklung des Güterverkehrszentrums (GVZ), der Weserhäfen auf beiden Weserseiten und des Flughafens Bremen von Bedeutung.
Mit dem 4. Bauabschnitt (BA 4) wird die räumliche Barriere der Weser überwunden. Dies ist eine entscheidende Voraussetzung für die weitere Entwicklung des niedersächsischen und bremischen Wirtschaftsraums.
Die A 281 ist in fünf Bauabschnitte unterteilt. Vorliegend handelt es sich um den Bauabschnitt 4 der A 281. Dieser Bauabschnitt beginnt mit der Anbindung an den bestehenden Bauabschnitt 1 im Zuge des Neubaus der Anschlussstelle Bremen-Gröpelingen nördlich der Weser und endet mit der Verknüpfung mit dem Bauabschnitt 3/2 westlich des GVZ an der Anschlussstelle Bremen-Strom auf der südlichen Weserseite. Die Weserquerung erfolgt durch einen Tunnel, der im sogenannten Einschwimm- und Absenkverfahren gebaut wird.
Mit dem Lückenschluss zwischen dem bereits realisierten Bauabschnitt 1 und dem planfestgestellten Bauabschnitt 3/2 wird ein Verkehrswert für die Anbindung des GVZ an das Bundesfernstraßennetz geschaffen. Gleichzeitig wird die spätere Weiterführung der B 212n in Richtung Westen berücksichtigt.
Leistungen
Auftraggeber
DEGES GmbH
Zeitraum
2017 - 2024 (geplant)
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